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Über Mich
Im Alter von 13 habe ich mir eines jener Wunderdinger gewünscht, das heute praktisch in jedem Haushalt zu finden ist, einen Computer. Meine Eltern hatten im Jahre 1984 nur wenig Verständnis für so ein unnützes Spielzeug, so dass ich all meine Überredungskunst aufbringen musste um wenigstens ein Auslaufmodell zu bekommen. Dabei muss man wissen, dass wir eine 6-köpfige Familie waren und eigentlich für so kostspielige Geschenke kein Geld übrig war. Zu Weihnachten 1984 war es dann soweit: ein Elektrogeschäft in Gänserndorf stellte seine Computerabteilung ein und abverkaufte alle Geräte. So kam ich zu meinem Commodore16 mit Datasette und zwei Spielkassetten, Flight Path737 und Lone Survivor/ Wacky-Painter. Danach verwendete ich einen beträchtlichen Teil meiner Zeit damit das schwarze Ding mit den grauen Tasten kennen und programmieren zu lernen. Als ich wusste wie ich mit dem Ding umzugehen hatte, wusste ich auch, dass ich einen C64 brauchen würde. Aber dieser kostete noch öS 5990,- so dauerte es noch einige Jahre bis ich einen in Händen halten konnte.

Die anfängliche Umstellung auf den C64 war schwierig. Nicht dass ich etwas gegen Peek oder Poke gehabt habe, aber schon die Bedienung der Tastatur mit nur zwei Kursortasten war umständlich. Am Besten fand ich die Sprites und den Soundchip, natürlich auch das Fehlen der Meldung ”Out of Memory“, die ich vom C16 gut kannte. Auf dem C16 habe ich vor allem Spiele programmiert. Mit dem C64 habe ich Anwenderprogramme mit Pulldown Menues und Fensterlook programmiert, diese sollten wie auf dem Amiga aussehen.

Als Commodore Computernutzer war der nächste Schritt: der Amiga. Wieder war der Preis mein größter Feind. Von dieser Wundermaschine hatte ich ja schon einiges gehört, leider stand der Preis weit über den Möglichkeiten der meisten C64 Benützer. Dementsprechend schlecht verkaufte sich der A1000. Erst der A500 eröffnete einem breiten Nutzerkreis die Möglichkeit auf die 16/32 bit Architektur umzusteigen. Meinen A500 kaufte ich beim Niedermayer in Mistelbach, da er dort am günstigsten war. Das damalige A500 Sonderangebot war ein A500 NewEdition ”Tiger“ Design von Stefanie Tücking. Den wollte ich eigentlich nicht. Er sah so verspielt aus, als ob ein Kind sich verewigt hätte. Aber 1000,- Schilling billiger als der Normale A500 überzeugten mich dann doch. Mit dem Amiga habe ich vor allem Animationsfilme erstellt. Einige Zeit nach dem Amiga hatte ich gar keinen Computer, und zum PC kam ich erst als Windows 95 auf dem Markt kam.

Damals kaufte ich mir auch eine CD, auf dieser waren Heftdisketten von der 64er Zeitschrift. Mit dabei waren auch Emulatoren für den C64, den Amiga, den Atari 800XL und den ZX Spectrum. Diese CD weckte erneut mein Interesse für die Computer der 80er. Erst wollte ich alle Computer wieder haben, die ich schon einmal besaß. Später wollte ich auch jene Computer, die ich mir nicht leisten konnte. Schließlich nahm ich alle Geräte, die mir von Freunden, Verwandten und Bekannten angeboten wurden. So entstand nach und nach ein Grundstock auf dem das heutige Museum aufbaut.

Mittlerweile habe ich dank zahlreicher Spender und Förderer viele Computer aus der Zeit der frühen 80er bis in die späten 90er. Die Computersammlung wächst jetzt schon seit 14 Jahren und wurde in meinem Haus in Niederösterreich untergebracht. Bis zum Winter 2008/09 hatte ich nur einen Raum zur Verfügung. Jetzt wurde auch ein Zimmer im Keller zum Sammeln genutzt. Es gibt nicht die Computerfirma oder den Computer für mich. Jede Firma und jedes System sind einzigartig. Je intensiver man sich mit unterschiedlichen Systemen beschäftigt, desto mehr lernt man jedes einzelne System kennen und schätzen. Zu den gesammelten Systemen gehört auch eine umfangreiche Softwaresammlung und viel Zubehör.

Ich möchte mit meiner Sammlung ein Stück Geschichte bewahren. Aufzeigen möchte ich, dass es damals noch eine große Vielfalt an Herstellern und Typen gab. Es soll kein verklärter Blick in die Vergangenheit sein, sondern eine objektive Betrachtung der Anfänge.

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